4. Advent

Sie setzte sich hin. Sie blieb sitzen. Sie schloss die Augen und spürte in sich hinein. Frieden begann sich auszubreiten. Kleine Wunden leuchteten in ihrem Inneren. Die Wunden begannen zu heilen.

Niemals mehr wollte die Frau ihre Träume wegschließen.

Sie reiste noch ein bisschen weiter. Sie lernte, dass das Leben gerne Geschenke macht.

Wenn man es zulässt.

Und so fand sie eines Tages den Mut, sich ihren Traum zu erfüllen.

Sie kaufte ein Haus, das keiner mehr haben wollte. Es war abgelegen und schon etwas verfallen. Es war perfekt. Hier würde sie einen Raum schaffen. Für sich und für einige andere.

Es kamen Menschen, die ihr helfen wollten. Menschen, die auch Träume hatten. Menschen, die an Geschenke des Lebens glaubten. Gemeinsam richteten sie das Haus her. Gemeinsam ließen sie diesen Raum entstehen. Für sich und für einige andere.

Träume sind wie Seifenblasen, dachte die junge Frau. Sie glänzen.

ENDE